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	<title>Geometa Lab OST - Benutzerbeiträge [de-ch]</title>
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	<updated>2026-04-28T17:22:58Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54201</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-14T12:26:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und -vielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete bestimmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B. 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt. Es zeigt sich, dass nur die Gemeinden Landquart und Zizers die Kriterien erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Man kann also sagen, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung von W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54200</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54200"/>
		<updated>2014-12-14T12:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und -vielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete bestimmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B. 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt. Es zeigt sich, dass nur die Gemeinden Landquart und Zizers die Kriterien erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54199</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54199"/>
		<updated>2014-12-14T12:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und -vielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete bestimmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B. 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54198</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54198"/>
		<updated>2014-12-14T12:14:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und -vielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete bestimmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54197</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54197"/>
		<updated>2014-12-14T12:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und -vielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen, Einzugsgebiete bestimmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54196</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54196"/>
		<updated>2014-12-14T12:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu unterschiedlichen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und -vielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54195</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-14T12:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgungsbereiche beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54194</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-14T11:49:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt. Die Einzugsbereiche beruhen auf eigenen Erfahrungswerten und aus der angenommenen Weglänge zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54193</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54193"/>
		<updated>2014-12-14T11:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit kann die Abfrage auf die gewünschten Attribute reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals mit den gut erschlossen Gebieten durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass gewisse Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche mittlere Bevölkerungswachstum (BFS) kann in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer Siedlungsentwicklung nach innen im Sinne einer haushälterischen Bodennutzung beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54192</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54192"/>
		<updated>2014-12-14T11:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Abdeckung mit Nahversorgungsangeboten in den jeweiligen Gemeinden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute abgefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54191</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-14T11:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute abgefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54190</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-14T11:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul Planungsinstrumente und Methodik 5, GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute abgefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54024</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54024"/>
		<updated>2014-12-08T08:43:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54018</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54018"/>
		<updated>2014-12-08T07:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54016</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-08T07:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54006</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-08T07:25:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53846</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53846"/>
		<updated>2014-12-07T13:27:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53845</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53845"/>
		<updated>2014-12-07T13:27:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53844</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53844"/>
		<updated>2014-12-07T13:24:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53843</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53843"/>
		<updated>2014-12-07T13:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53842</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53842"/>
		<updated>2014-12-07T13:20:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53841</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53841"/>
		<updated>2014-12-07T13:18:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53789</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53789"/>
		<updated>2014-12-06T12:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53788</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53788"/>
		<updated>2014-12-06T12:32:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53787</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53787"/>
		<updated>2014-12-06T12:30:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53786</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53786"/>
		<updated>2014-12-06T12:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53785</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53785"/>
		<updated>2014-12-06T12:17:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in gut erschlossenen, bereits erschlossenen und überbauten Gebieten erfolgen kann. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53784</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53784"/>
		<updated>2014-12-06T11:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53783</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-06T11:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA5&amp;diff=53701</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA5</title>
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		<updated>2014-12-04T16:55:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Impressum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Modul:&#039;&#039;&#039; Planungsmethodik 5 | GIS 2 | HS 2014 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse |  Öffentlicher Verkehr&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studierende:&#039;&#039;&#039; Benjamin Müller | Christian Svec &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dozent:&#039;&#039;&#039; Claudio Büchel &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Datum:&#039;&#039;&#039; 08.12.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird besonders geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabenstellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Uebersicht.jpg|miniatur|Übersichtsplan Funktionaler Raum]]&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fragestellung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Wie soll sich der funktionale Raum weiterentwickeln?&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Welches sind geeignete Gebiete für Verdichtung? (Umzonung, Aufzonung)&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Welches sind geeignete Gebiete für Neueinzonungen?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Welches sind geeignete Gebiete für Auszonungen?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurden folgende Gemeinden definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Spezifisches Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gruppe analysierten wir den öffentlichen Verkehr in der gewählten Region. Sämtliche Bus- und Bahnverbindungen innerhalb und angrenzend an den funktionalen Raum wurden von uns mit Hilfe diverser Daten untersucht und ausgewertet. Anhand der Erschliessungsqualität des öffentlichen Verkehrs können für das Entwicklungsleitbild der Region, Flächen für Auf-, Ein- und Auszonungen ausgeschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsschritt 1 A5.JPG|miniatur| Arbeitsschritt 1]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1 -  Haltestellen und Takte &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer ersten Arbeitsphase wurden die Daten des ARE (Haltestellen Öffentlicher Verkehr) der Region aufbereitet und kategorisiert. Mit Hilfe von &amp;quot;fahrplanfelder.ch&amp;quot; wurden die Haltestellen nach Takt und Verkehrsmittel unterteilt. Im Attribute Table wurde eine neue Spalte &amp;quot;Takt&amp;quot; hinzugefügt, welche bei den sämtlichen Haltestellen die Anzahl Abfahrten pro Stunde (Beispiel: Halbstundentakt = 2; Viertelstundentakt = 4) aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsschritt 2 A5.JPG|miniatur|Arbeitsschritt 2]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2 - Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um realistische Einzugsgebiete der jeweiligen Haltestellen zu erhalten, muss die Zugänglichkeit per Fusswege der Haltestellen ermittelt werden. Das Fusswegnetz (Vektor 25) der Swisstopo liefert hier die gewünschten Daten. Mit Hilfe des Network-Analysts konnten die Einzugsgebiete mit den Fusswegverbindungen ermittelt werden. Für das ÖV-Basisangebot der gewählten Region wurde mit folgenden Einzugsradien gerechnet:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Basisangebot:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bushaltestellen: 0 - 300 / 300 - 500 Meter&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bahnhaltestellen: 0 - 500 / 500 - 800 Meter&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bahnhof Landquart: 0 - 600 / 600 - 1000 Meter&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Befehl &amp;quot;Merge&amp;quot; wurden die verschiedenen Einzugsgebiete miteinander verschnitten, so dass wir das ÖV-Basisangebot als einzelne Fläche erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsschritt 3 A5.JPG|miniatur|Arbeitsschritt 3]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3 - Überbauungsstand&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den kantonalen Datengrundlagen der entsprechenden Gemeinden wurden der heutige Bebauungsstand übernommen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kantonaler Überbauungsstand -&amp;gt; Union mit ÖV-Basisangebot, ÖV-Gebiete -&amp;gt; Union mit tiefe Ausnutzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsschritt 5 A5.JPG|miniatur|Arbeitsschritt 4]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4 - Flächen für Ein- und Auszonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Auszonungen Aufzonungen A5.jpg|miniatur| Übersichtsplan Auf-/Auszonung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Pläne zeigen die geeigneten Gebiete für Auf- und Auszonungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Auszonungen Aufzonungen Landquart Zizers A5.jpg|Landquart / Zizers&lt;br /&gt;
Datei:Auszonungen Aufzonungen Untervaz Trimmis A5.jpg|Untervaz / Trimmis&lt;br /&gt;
Datei:Auszonungen Aufzonungen Malans A5.jpg|Malans&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berechnung Einwohner A5.JPG|miniatur| Berechnung Einwohnerkapazität]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Entwicklung Region nach BSF.jpg|miniatur| Entwicklung nach BSF]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumplanerische Würdigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der Einwohnerkapazitätsberechnung zu sehen ist, können rund 1260 neue Einwohner in den Wohnzonen der Gemeinden Landquart und Zizers untergebracht werden. Diese Steigerung resultiert aus der Erhöhung der Ausnützungsziffer. &lt;br /&gt;
Die Berechnung des Bevölkerungswachstums anhand der Bundesamt für Statistik (BFS) Szenarien kommt bei einem mittleren Wachstum auf ein Bevölkerungsanstieg von rund 2350 Einwohner. Mit der Aufzonung der Wohnzonen an den gut mit ÖV erschlossenen Gebieten kann bereits über der Hälfte der Bevölkerungszunahme gedeckt werden. Weitere Verdichtungsmöglichkeiten bestehen sicherlich innerhalb der Zentrumszonen und Wohn- und Gewerbezonen, welche nicht in die Betrachtung miteinbezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der auszuzonenden Flächen ist mit knapp 80 Hektaren sehr gross. Allerdings wurden sämtliche Flächen die von einer Ein- respektive Auszonung betroffen sind, ausschliesslich mit dem Kriterium der Erschliessungsqualität durch den öffentlichen Verkehr beurteilt. So ist es möglich, dass in der Gemeinde Malans, welche allgemein eine schlechte Erreichbarkeit durch den öffentlichen Verkehr aufweist, Flächen in der Dorfmitte ausgezont werden müssten.&lt;br /&gt;
Darum sind sämtliche potenzielle Flächen für eine Auf- und Einzäunung durch weitere Kriterien zu überprüfen. Gerade bei Industriegebieten spielt die ÖV Erschliessung nicht die gleich grosse Rolle wie bei Wohngebieten.&lt;br /&gt;
Das gleiche gilt natürlich auch bei den Flächen für die Aufzonung. Möglicherweise gibt es historisch wertvolle Quartiere, welche in der Struktur erhalten werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betrachtung mittels GIS kann für solche Fragestellungen eine wichtige Hilfe sein. Besonders um mögliche Gebiete für Auf- oder Abzonungen auszuscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Fahrpläne:&#039;&#039;&#039; Offizielles Kursbuch, www.fahrplanfelder.ch&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Haltestellen:&#039;&#039;&#039; ARE (Haltestellen öffentlicher Verkehr)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53700</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-04T16:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53699</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53699"/>
		<updated>2014-12-04T16:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53698</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53698"/>
		<updated>2014-12-04T16:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53697</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-04T16:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53696</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53696"/>
		<updated>2014-12-04T16:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: /* Impressum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53695</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53695"/>
		<updated>2014-12-04T16:39:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;GIS 2, HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Auszonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53694</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53694"/>
		<updated>2014-12-04T16:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Studiengang Raumplanung&amp;lt;br /&amp;gt;Planungsinstrumente und Methodik 5&amp;lt;br /&amp;gt;GIS 2, HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1 Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53693</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53693"/>
		<updated>2014-12-04T16:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Studiengang Raumplanung&amp;lt;br /&amp;gt;Planungsinstrumente und Methodik 5&amp;lt;br /&amp;gt;GIS 2, HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg&amp;diff=53692</id>
		<title>Datei:Einzugsgebiet 500 neu 2.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg&amp;diff=53692"/>
		<updated>2014-12-04T16:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53691</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53691"/>
		<updated>2014-12-04T16:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.JPG&amp;diff=53690</id>
		<title>Datei:Einzugsgebiet 500 neu 2.JPG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.JPG&amp;diff=53690"/>
		<updated>2014-12-04T16:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: hat eine neue Version von „Datei:Einzugsgebiet 500 neu 2.JPG“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53689</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53689"/>
		<updated>2014-12-04T16:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Datei:Poststellen1.jpg</title>
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		<updated>2014-12-04T16:29:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53687</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-04T16:28:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Poststellen1.JPG&amp;diff=53686</id>
		<title>Datei:Poststellen1.JPG</title>
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		<updated>2014-12-04T16:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53685</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53685"/>
		<updated>2014-12-04T16:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53684</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53684"/>
		<updated>2014-12-04T16:25:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53683</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53683"/>
		<updated>2014-12-04T16:24:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53682</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53682"/>
		<updated>2014-12-04T16:24:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:       500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb und ausserhalb der oben berechneten Einzugsgebiete liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt zusätzliche 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C (Datensatz ARE) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hochschule für Technik Rapperswil:&#039;&#039;&#039; Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ÖV-Güteklassen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Überbauungsstand:&#039;&#039;&#039; Daten des Kanton Graubünden, Überbauungsstand&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Einwohnerzahlen:&#039;&#039;&#039; Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Claudio Büchel:&#039;&#039;&#039; Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Mapsearch1.jpg&amp;diff=53681</id>
		<title>Datei:Mapsearch1.jpg</title>
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		<updated>2014-12-04T16:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LKleiner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LKleiner</name></author>
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