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	<title>Geometa Lab OST - Benutzerbeiträge [de-ch]</title>
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	<updated>2026-04-28T21:22:13Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54185</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-12T14:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute abgefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, die vorhandenen Grundlagen reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
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		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54184</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-12T14:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute abgefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54183</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54183"/>
		<updated>2014-12-12T14:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute angefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54182</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54182"/>
		<updated>2014-12-12T14:25:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit jeweils die Flächen für Auszonungen und Aufzonungen mit den folgenden Kriterien herausgefiltert werden konnten, wurde der Befehl &amp;quot;Query Builder&amp;quot; angewendet. Damit können die entsprechenden Attribute angefragt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54181</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54181"/>
		<updated>2014-12-12T14:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54180</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54180"/>
		<updated>2014-12-12T14:11:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54179</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54179"/>
		<updated>2014-12-12T14:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54178</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-12T14:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert. Gewisse Unstimmigkeiten der ÖV-Güteklassen sind auf dieser Karte ersichtlich, reichen aber für diese Berechnungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54177</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-12T14:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit Einbezug guter ÖV-Erschliessungsklassen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54176</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-12T14:04:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karte zeigt W1-Zonen in den ÖV-Güteklassen A, B und C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54175</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54175"/>
		<updated>2014-12-12T13:53:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A (rot), B (violett) oder C (grün) reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54174</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54174"/>
		<updated>2014-12-12T13:48:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1-geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54173</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54173"/>
		<updated>2014-12-12T13:43:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54172</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54172"/>
		<updated>2014-12-12T13:40:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nahversorgung&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist es interessant zu erfahren, wie gut die Nahversorgungsbereiche der einzelnen Gemeinden ihre Gebiete jeweils abdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54171</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54171"/>
		<updated>2014-12-12T13:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf oder Post beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden. Deshalb ist interessant zu erfahren, welche Nahversorgungsbereiche in einem gut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54170</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54170"/>
		<updated>2014-12-12T13:33:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Nahversorgungsbereiche wie zum Beispiel Einkauf beinhalten nicht nur die reine Versorgungsfunktion, sondern sie sind auch ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Partizipation und Identifikation. Sie garantieren nicht nur eine Besucherfrequenz zu allen Tageszeiten, sondern auch die Präsenz von Menschen unterschiedlicher sozialer, kultureller und altersbezogener Hintergründe. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch eine nachhaltige soziale und ökonomische Lebendigkeit, wie sie durch Nutzungsmischung und Nutzungsvielfalt zu erreichen ist, gefördert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54169</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54169"/>
		<updated>2014-12-11T14:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und wird daher nicht weiter untersucht. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54168</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54168"/>
		<updated>2014-12-11T14:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und fällt deshalb weg. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass einige Gebiete ausserhalb der Einzugsbereiche für die Nahversorgung liegen und deshalb für eine Auszonung geeignet sind. Das zeigt, dass die Bauzonen überdimensioniert sind und daher reduziert werden können.&lt;br /&gt;
Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung der W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und das Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen beitragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54163</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54163"/>
		<updated>2014-12-11T14:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und fällt deshalb weg. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass viele Gebiete Das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten kann aufgefangen werden. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54161</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54161"/>
		<updated>2014-12-11T13:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und fällt deshalb weg. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (BFS; Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Arbeit zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum (BFS) in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten aufgefangen werden kann. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig, da diese Gebiete unternutzt sind und Potential zur Aufzonung bieten. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde gefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten. Sie kann massgeblich zu einer haushälterischen Bodennutzung im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54160</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54160"/>
		<updated>2014-12-11T13:44:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Malans weist keine dieser Kategorien auf und fällt deshalb weg. Diese Flächen sind anschliessend mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54159</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=54159"/>
		<updated>2014-12-11T13:42:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss mapsearch.ch, der Homepage der schweizerischen Post und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Fusswegnetz&amp;quot; (Vektor 25) der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser vier Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Potential mit Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Digitalisierung: www.mapsearch.ch, www.post.ch, div. Homepages Gemeinden&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53994</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-08T07:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Impressum&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik Rapperswil HSR&amp;lt;br /&amp;gt;Modul GIS 2&amp;lt;br /&amp;gt;HS 2014/2015&amp;lt;br /&amp;gt;Betreuer: Claudio Büchel&amp;lt;br /&amp;gt;Verfasser: Lukas Kleiner, Yannick Marti&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ausgangslage&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Aufgabe&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionaler Raum ist folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Gemeinde Landquart (Inkl. Ortschaften Igis und Mastrils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Arbeitsschritte&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn werden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch1.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen1.jpg|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Gemeinde-Homepages sind die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Legende_Nahversorgung.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 2: Metadaten eintragen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend werden die Kategorien mit den Einzugsgebieten (lokal, Gemeinde, regional), Einzugsbereichen (500m - 10&#039;000m), Gemeinden und Bezeichnungen (Volg, Kino Landquart) ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Auszug Attributtabelle Nahversorgung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Einzugsbereich (m)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Kategorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Gemeinde&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Bezeichnung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Einkauf||Landquart||Coop&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||1&#039;000||Einkauf||Zizers||Denner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Einkauf||Malans||Volg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Reformierte Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Kirchen||Untervaz||Katholische Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Kultur||Landquart||Kino Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Igis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Post||Landquart||Poststelle Landquart&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lokal||500||Schulen||Untervaz||Kindergarten Mondschein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Schulen||Zizers||Oberstufe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||1&#039;000||Schulen||Landquart||Primarschule&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Regional||5&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Kreisverwaltung 5 Dörfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemeinde||2&#039;000||Verwaltungen||Trimmis||Gemeindeverwaltung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wird das Tool Network Analyst verwendet. Dazu werden die Entfernung zur Strasse (75m) und die Einzugsbereich pro Kategorie (z.B 1&#039;000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzt haben. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsgebiete vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (violette Fläche): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu_2.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, werden nur die Kategorien mit den geringsten Einzugsgebieten (bis 2&#039;000m) verwendet. Diese sind für die Nahversorgung von grosser Relevanz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kindergarten:        500m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Post:             2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsbereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Flächen sind mit dem Tool &amp;quot;Dissolve&amp;quot; in einem Datensatz zusammengeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiete dissolve.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt geht es darum herauszufinden, welche Gebiete sich für eine Auszonung eignen. Es wird der Datensatz &amp;quot;Grundlagen Richtplanung Siedlung&amp;quot; des Kantons Graubünden verwendet. Dieser enthält den technischen Überbauungsstand (TU) und den technischen Erschliessungsgrad (TE). Der für unsere Arbeit relevante technische Überbauungsstand beinhaltet folgende Einträge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden die Bauzonen bestimmt, die innerhalb (gelbe Fläche) und ausserhalb (blaue Fläche) der oben berechneten Einzugsgebiete (braune Linie) liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Verschnitt_Einzugsbereiche_Bauzonen.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsschritt 4: Flächen für Auszonungen und Aufzonungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Auszonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*TU: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ausserhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 700m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonungen gelten die gleichen Grundlagen wie bei den Auszonungen. Dafür werden nur die W1-Zonen (Wohnzonen 1 geschossig) verwendet, da diese unternutzt sind und sich deshalb für eine Aufzonung besonders eignen. Diese Zonen werden mit Hilfe der Nutzungsplanungen der jeweiligen Gemeinden identifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Kriterien sind ausschlaggebend für die Aufzonung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*innerhalb der Einzugsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zone W1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Minimalfläche von 1&#039;000m2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse ohne Einschränkungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün) und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wird anschliessend überschlagsmässig berechnet, wie viele Personen in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben. Dazu wurden diese Flächen mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz der jeweiligen Gemeinden oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung werden aufbauend auf den Festlegungenen aus der Berechnung &amp;quot;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; die Werte für den Ausbaugrad und die AZ um je 0.1 erhöht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittlere Szenario des Bevölkerungswachstums (Wachstum um 3%) dieser fünf Gemeinden ergibt 583 Einwohner. Ein Vergleich dieser Zahl mit dem Ergebnis der Aufzonung zeigt, dass durch diese Berechnung ca. 1&#039;000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergebnisse mit gutem ÖV-Erschliessungsgrad ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der grossen Differenz wird diese Zahl ausschliesslich auf Gebiete mit ÖV-Güteklassen A, B oder C reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschliessend wird die gleiche Berechnung wie oben nochmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endreslutat OEV.jpg|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fazit ===&lt;br /&gt;
Die vorliegende Analyse zeigt, dass das voraussichtliche Bevölkerungswachstum in vom ÖV gut angebundenen, bereits erschlossenen und mehrheitlich überbauten Gebieten erfolgen kann. Ganz im Sinne einer Siedlungsentwicklung nach Innen. Dazu ist allerdings eine Aufzonung einiger W1-Zonen nötig. Fast alle Gebiete liegen auf dem Gemeindegebiet von Landquart, weshalb diese Gemeinde aufgefordert ist, die notwendigen Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik Rapperswil: Grundlagedaten der HSR-Geodateninfrastruktur&lt;br /&gt;
* ÖV-Güteklassen: Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)&lt;br /&gt;
* Bauzonen: Daten des Kanton Graubünden (geo.gr.ch), Richtplanung Grundlagen Siedlung&lt;br /&gt;
* Einwohnerzahlen: Bundesamt für Statistik (BFS), Wachstumsszenarien für den Kanton Graubünden&lt;br /&gt;
*Claudio Büchel: Bauzonenanalyse Entwicklungskonzept Bünder Rheintal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53242</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53242"/>
		<updated>2014-12-01T10:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst die Entfernung zur Strasse (75m)und die Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzen mussten. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsbereiche vor der (orange Linie) und nach erfolgter Korrektur (Violette Fläche):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53239</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53239"/>
		<updated>2014-12-01T10:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst die Entfernung zur Strasse (75m)und die Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzen mussten. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsbereiche vor (orange Linie) der und nach erfolgter Korrektur (Violette Fläche):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53236</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53236"/>
		<updated>2014-12-01T10:41:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst die Entfernung zur Strasse (75m)und die Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzen mussten. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsbereiche vor (orange Linie) der und nach erfolgter Korrektur (Violette Fläche):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53231</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53231"/>
		<updated>2014-12-01T10:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst die Entfernung zur Strasse (75m)und die Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzen mussten. In der folgenden Karte sieht man den Unterschied der Einzugsbereiche aufgrund der erfolgten Korrektur (:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53226</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53226"/>
		<updated>2014-12-01T10:35:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst die Entfernung zur Strasse (75m)und die Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53224</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53224"/>
		<updated>2014-12-01T10:34:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst die Entfernung zur Strasse (75m)und die Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m) eingegeben und anschliessend mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir mit Hilfe von Luftbildern ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53219</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53219"/>
		<updated>2014-12-01T10:31:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurden im Network Analyst Angaben zur Entfernung zur Strasse (75m), Einzugsdistanz pro Kategorie(z.B 1000m)mit dem Datensatz &amp;quot;Wegnetz&amp;quot; der Swisstopo verschnitten. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53207</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53207"/>
		<updated>2014-12-01T10:19:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je Typ der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung der Einzugsgebiete wurde das Tool Network Analyst verwendet. Dazu wurde das bestehende Fusswegnetz gebraucht, das von einem Datensatz der Swisstopo geklaut wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53190</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53190"/>
		<updated>2014-12-01T10:11:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53189</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53189"/>
		<updated>2014-12-01T10:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der entsprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
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		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T10:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn wurden die Nahversorgungskategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in der ensprechenden Kategorie abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53185</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53185"/>
		<updated>2014-12-01T10:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokal:      500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde: 1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten:       500m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post:             2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal:    1&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde: 2&#039;000m Einzugsgebiet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53184</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53184"/>
		<updated>2014-12-01T09:57:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad und die AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53182</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad, AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg&amp;diff=53178</id>
		<title>Datei:Aufzonungen OEV GK.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=Datei:Aufzonungen_OEV_GK.jpg&amp;diff=53178"/>
		<updated>2014-12-01T09:51:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53173</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53173"/>
		<updated>2014-12-01T09:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad, AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53170</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53170"/>
		<updated>2014-12-01T09:49:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Aufzonung wurden aufbauend auf den Annahmen und Festlegungen der Berechnung &amp;quot;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete&amp;quot; höhere Werte für den Ausbaugrad, AZ angenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53167</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:44:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53164</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;momentaner Bestand potentielle Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53163</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:38:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&#039;683 - 1&#039;111 = &#039;&#039;&#039;571 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53161</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53161"/>
		<updated>2014-12-01T09:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand Aufzonunggebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand nach Aufzonung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ergebnis&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = &#039;&#039;&#039;1&#039;529 Einwohner&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufzonungsgebiete innerhalb ÖV-Güteklassen A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Gemeinde !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53159</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53159"/>
		<updated>2014-12-01T09:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Aufzonunggebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand nach Aufzonung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = 1&#039;529&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53158</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53158"/>
		<updated>2014-12-01T09:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Aufzonunggebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand nach Aufzonung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = 1&#039;529&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bestand innerhalb ÖV-Güteklasse A, B und C&#039;&#039;&#039;{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.8||0.4||79&#039;264||1&#039;585&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.8||0.6||4&#039;863||97&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||84&#039;126||1&#039;683&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53155</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Aufzonunggebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand nach Aufzonung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = 1&#039;529&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||52||247&#039;699.49||0.7||0.3||52&#039;017||1&#039;040&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53148</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:29:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Aufzonunggebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand nach Aufzonung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = 1&#039;529&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Landquart&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
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		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
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		<updated>2014-12-01T09:28:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Aufzonunggebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand nach Aufzonung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = 1&#039;529&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
Landquart	52	247&#039;699.49	0.7	0.3	52&#039;017	1&#039;040&lt;br /&gt;
Zizers	3	10&#039;130.34	0.7	0.5	3&#039;546	71&lt;br /&gt;
						&lt;br /&gt;
	55	257&#039;830			55&#039;563	1&#039;111&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53143</id>
		<title>GIS2 2014 GruppeA2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://giswiki.ch/index.php?title=GIS2_2014_GruppeA2&amp;diff=53143"/>
		<updated>2014-12-01T09:27:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;YMarti: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Workshop PIM5-GIS2 2014]]&lt;br /&gt;
== Ausgangslage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem neuen Raumplanungsgesetz führt der Bund neue, genauere Regeln für die Raumplanung ein. Insbesondere auf die Dimensionierung der Bauzonen wird geachtet. Damit überhaupt neue Einzonungen möglich sind, müssen die Kantone aufzeigen, dass die bestehende Bauzonenfläche nicht ausreicht und dass das Verdichtungspotenzial ausgenutzt ist. Sind die Bauzonen zu gross dimensioniert, müssen auch Auszonungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgabe im Rahmen des Moduls GIS2 ist es, für einen funktionalen Raum im Bündner Rheintal ein Entwicklungsleitbild zu erstellen. Anhand detaillierter GIS-Analysen soll aufgezeigt werden, wie sich die Siedlung entwickeln soll:&lt;br /&gt;
Wo wird verdichtet? Wo wird neu eingezont? Wo wird ausgezont?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragestellung bearbeiten wir in vier Arbeitsschritten. In jeder Vorlesung wird es einen Theorie-Input geben, welche Basis bilden für das weitere Arbeiten am GIS-Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Perimeter&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als funktionalen Raum wurde folgende Region definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Malans &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Gemeinde Landquart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Zizers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Untervaz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Trimmis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:übersicht_region.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Thema&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahversorgung (Schulen, Einkauf, Post) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsschritte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzer Beschrieb des Ablaufs der GIS-Analyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 1: Digitalisierung Nahversorgung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäss Map-Search und den Webseiten der Gemeinden konnten die Nahversorgungskategorien ausfindig gemacht werden. Dazu wurden folgende Kategorien gebildet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kultur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwaltungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÖV-Haltstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend wurden die Standorte der Nahversorgung in einem neuen Datensatz im GIS digitalisiert und in einem Datensatz abgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:mapsearch.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Poststellen.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nahversorgung.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 2: Einzugsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ersten Schritt wurden die Kategorien genauer differenziert und dazu mehrere Einzugsbereiche je nach Art der Kategorie bestimmt. Dazu wurde beispielsweise die Kategorie Einkauf in verschiedene Einzugsbereiche eingeteilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
lokal 500m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde 1000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional 2000m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Standorte wurden mit dem Tool Network Analyst auf der Grundlage des bestehenden Fusswegnetzes die Einzugsgebiete bestimmt. Bei der Berechnung der Einzugsgebiete stellten wir jedoch Lücken im Wegnetz fest, welche wir ergänzen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Einzugsgebiet_500_neu.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Einzugsgebiete zusammen fast den gesamten Perimeter abdecken, entschlossen wir uns dazu, nur die schärfsten Kriterien zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindergarten (500m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primarschulen (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Post (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf lokal (1000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einkauf Gemeinde (2000m Einzugsgebiet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 3: Verschneidung mit Bauzonen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dritten Arbeitsschritt ging es darum herauszufinden, welche Flächen der Bauzonen im Einzugsgebiet liegen. Daher lässt sich auch schliessen, welche Teilgebiete der Gemeinde ausserhalb der Einzugsgebiete liegen. Dazu wurde der Befehl &amp;quot;Intersect&amp;quot; angewendet. Anschliessend wurde mit Hilfe dem Datensatz &amp;quot;technischer Überbauungsstand&amp;quot; (Richtplan) bestimmt, welche Gebiete sich für die Auszonung eignen. Das Reservegebiete wurde ebenfalls miteinberechnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0: eingezont, aber nicht überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+1: eingezont, überbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+2:  langfristige Reserve (noch nicht eingezont)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arbeitsschritt 4: Verschneidung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebiete wurden ausfindig gemacht, welche die Wohnzone W1 aufweisen. Diese wurden mit dem Einzugsgebiet verschnitten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Auf den folgenden Karten werden Gebiete aufgezeigt, welche sich für die Aufzonung (Grün)und zur Auszonung (Rot) eignen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Nord.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Endresultat_Süd.jpg|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Aufzonung wurden anschliessend überschlagsmässig berechnet, wieviele Personen in diesen potentiellen Aufzonzungsgebieten leben. Dazu wurden die Fläche der Gebiete mit einem angenommenen Ausbaugrad und der Ausnützungsziffer gemäss Baugesetz oder GIS multipliziert. Daraus resultiert die Bruttogeschossfläche, welche durch den durchschnittlichen Flächenbedarf pro Einwohner (50m2) dividiert wurde. Daraus resultiert der Bestand an Personen, der in diesen potentiellen Aufzonungsgebieten leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand Aufzonunggebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.7||0.3||72&#039;452||1&#039;449&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.7||0.5||48&#039;802||976&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.7||0.5||33&#039;263||665&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.7||0.5||21&#039;617||432&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||176&#039;134||3&#039;523&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bestand nach Aufzonung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landquart||47||345&#039;007.76||0.8||0.4||110&#039;402||2&#039;208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trimmis||13||139&#039;434.93||0.8||0.6||66&#039;929||1&#039;339&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untervaz||16||95&#039;036.94||0.8||0.6||45&#039;618||912&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zizers||6||61&#039;762.57||0.8||0.6||29&#039;646||593&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Total||82||641&#039;242.19||||||252&#039;595||5&#039;052&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&#039;052 - 3&#039;523 = 1&#039;529&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vergleich mit dem mittleren Szenario hat ergeben, dass durch diese Berechnung ca. 1000 Einwohner zu viel in diesen Aufzonungsgebieten sind. Daher wurde diese Zahl anhand der ÖV-Güteklassen weiter reduziert und auf diese konzentriert. Dazu wurden die gut erschlossenen ÖV-Güteklassen A, B oder C angewendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name !! Anzahl Flächen !! Fläche !! Ausbaugrad !! AZ !! BGF !! Anzahl EW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#f0f0f0;&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Landquart&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| Zizers||3||10&#039;130.34||0.7||0.5||3&#039;546||71&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||||||||||||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ||55||257&#039;830||||||55&#039;563||1&#039;111&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>YMarti</name></author>
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